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Sprachliche Korrektur II

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......@@ -61,35 +61,31 @@ Einige dieser oben angesprochenen Aspekte treffen auch auf Roboterassistenten zu
## Pflegeroboter
Pflegeroboter sind Roboter, die wichtige Aufgaben in der Pflege anderer Menschen erfüllen, hauptsächlich bei Älteren oder körperlich Beeinträchtigten. Solche Aufgaben können das Greifen und Heben von Objekten, oder das Tragen und Ernähren sein. Der sogenannte Care-O-Bot wurde vom Fraunhofer Institut entwickelt und stellt beispielhaft den State of the art dar. Er ist mit einer Ablage, um Dinge herbeizubringen, ausgestattet und mit einer Tablet-Schnittstelle zur Anzeige von Webseiten versehen. [Darüber hinaus kann der Roboter seinen Nutzenden an die Einnahme von Medikamenten erinnern oder Hilfe holen, wenn dieser gestürzt ist und nicht allein aufstehen kann](https://www.care-o-bot.de/en/care-o-bot-3.html).
Pflegeroboter sind Roboter, die wichtige Aufgaben in der Pflege anderer Menschen erfüllen, hauptsächlich bei Älteren oder körperlich Beeinträchtigten. Solche Aufgaben können das Greifen und Heben von Objekten, oder das Tragen und Ernähren von Menschen sein. Der sogenannte Care-O-Bot wurde vom Fraunhofer Institut entwickelt und stellt beispielhaft den neuesten Stand der Technik dar. Er ist mit einer Ablage, um Dinge herbeizubringen, ausgestattet und mit einer Tablet-Schnittstelle zur Anzeige von Webseiten versehen. [Darüber hinaus kann der Roboter seine Nutzenden an die Einnahme von Medikamenten erinnern oder Hilfe holen, wenn dieser gestürzt ist und nicht allein aufstehen kann](https://www.care-o-bot.de/en/care-o-bot-3.html).
Es gibt klare Vorteile von Roboterassistenten. Natürlich können sie ältere und kranke Menschen zuhause unterstützen, was ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität erhöht. Roboterassistenten könnten auch das mentale Wohlbefinden fördern, indem sie Einsamkeitsgefühlen vorbeugen. Des Weiteren vermeiden sie Gefahren und retten Leben, wenn sie mit der Fähigkeit ausgestattet sind, Gesundheit und Verhalten von Menschen zu überprüfen. Zu guter Letzt kann die Einführung von Roboterassistenten ein Weg sein, die sogenannte Pflegelücke in einer alternden Gesellschaft zu überbrücken, indem sie dem Pflegepersonal Arbeit abnehmen.
Es gibt klare Vorteile von Pflegeroboter. Natürlich können sie ältere und kranke Menschen zuhause unterstützen, wodurch ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität erhöht wird. Pflegeroboter könnten auch das mentale Wohlbefinden fördern, indem sie Einsamkeitsgefühlen vorbeugen. Des Weiteren vermeiden sie Gefahren und retten Leben, wenn sie mit der Fähigkeit ausgestattet sind, Gesundheit und Verhalten von Menschen zu überprüfen. Zu guter Letzt kann die Einführung von Pflegerobotern ein Weg sein, die sogenannte Pflegelücke in einer alternden Gesellschaft zu überbrücken, indem sie dem Pflegepersonal Arbeit abnehmen.
Dennoch sollten wir nicht so sorglos sein und wichtige ethische Fragen vernachlässigen, wenn es um Roboterassistenten geht. Einer der drängendsten Aspekte ist der mögliche Konflikt zwischen den Werten Autonomie und Wahlfreiheit seitens der Nutzenden und dem Level des Einmischens in dem Leben der Älteren. Wie hartnäckig soll der Roboter beispielsweise sein, wenn eine Person ihre Medikamente nicht nehmen will? Ein weiteres offensichtliches Problem betrifft den Datenschutz. Roboterassistenten werden in einer empfindlichen Umgebung verwendet und können auch Zugang zu medizinischen und anderen persönlichen Daten des Besitzers haben, weshalb sichergestellt werden muss, dass diese sicher sind und nicht in fremde, ausnutzende Hände gelangen. Außerdem können Roboterassistenten zu einem reduzierten Sozialkontakt der Senioren führen, da Verwandte eventuell eher einen Roboter anstellen als menschliches Pflegepersonal oder seltener einen Besuch abstatten, da die Großmutter bereits Gesellschaft hat. Weiterhin können sich von Roboterassistenten versorgte Menschen objektifiziert fühlen, weil sich eine Maschine um sie kümmert. Es lauert auch das Problem der Täuschung, wie bereits oben bei den Begleitrobotern angesprochen. Man könnte den Standpunkt vertreten, dass Roboter die Illusion einer Beziehung schaffen: Sie könnten die Nutzenden oder Behandelten "enttäuschen", da sie als Begleiter oder Freund aufgefasst werden können, obwohl der Mensch ihnen eigentlich egal ist.
Letztlich müssen im Zusammenhang mit Roboterassistenten einige gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. Wir sollten uns fragen, in was für einer Gesellschaft wir leben möchten. Wollen wir die verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft der Pflege von Robotern übergeben und wenn ja, in welchem Umfang genau? Die Antworten zu Fragen wie diesen sollten jeden betreffen und nicht exklusiv den Leuten vorbehalten werden, die technologische Entwicklung betreiben.
Die letzte Robotertechnologie, die wir genauer betrachten, ist die der selbstfahrenden Autos.
Dennoch sollten wir nicht so sorglos sein und wichtige ethische Fragen vernachlässigen, wenn es um Pflegeroboter geht. Einer der drängendsten Aspekte ist der mögliche Konflikt zwischen den Werten Autonomie und Wahlfreiheit der Nutzenden und dem Level des Einmischens in das Leben der Älteren. Wie hartnäckig soll der Roboter beispielsweise sein, wenn eine Person ihre Medikamente nicht nehmen will? Ein weiteres offensichtliches Problem betrifft den Datenschutz. Pflegeroboter werden in einer empfindlichen Umgebung eingesetzt und können auch Zugang zu medizinischen und anderen persönlichen Daten des Besitzers haben, weshalb sichergestellt werden muss, dass diese sicher sind und nicht in fremde, ausnutzende Hände gelangen. Außerdem können Pflegeroboter zu einem reduzierten Sozialkontakt der Senioren führen, da Verwandte eventuell eher einen Roboter anstellen als menschliches Pflegepersonal oder seltener einen Besuch abstatten, da die Großmutter bereits Gesellschaft hat. Weiterhin können sich von Pflegerobotern versorgte Menschen objektifiziert fühlen, weil sich eine Maschine um sie kümmert. Es lauert auch das Problem der Täuschung, wie bereits oben bei den Begleitrobotern angesprochen. Man könnte den Standpunkt vertreten, dass Roboter die Illusion einer Beziehung schaffen: Sie könnten die Nutzenden oder Behandelten "täuschen", indem sie als Begleiter oder Freund auftreten, obwohl der Mensch ihnen eigentlich egal ist. Letztlich müssen im Zusammenhang mit Pflegerobotern einige gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. Wir sollten uns fragen, in was für einer Gesellschaft wir leben möchten. Wollen wir die verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft der Pflege von Robotern übergeben und wenn ja, in welchem Umfang genau? Die Antworten zu Fragen wie diesen sollten jeden betreffen und nicht exklusiv den Leuten vorbehalten sein, die technologische Entwicklungen steuern. Die letzte Robotertechnologie, die wir genauer betrachten, ist die der selbstfahrenden Autos.
## Autonome Fahrzeuge
Wenn man die Medien verfolgt, ist man höchstwahrscheinlich vertraut mit den selbstfahrenden Autos von Tesla und Google. Dennoch ist angesichts des Preises eines Tesla-Autos vielleicht das selbstfahrende Auto eines Pizza-Lieferdienstes ein realitätsnäheres Beispiel. Es wurde in einer [Kooperation von Ford und der Pizza-Kette Dominos getestet](https://medium.com/self-driven/how-pizza-is-helping-us-design-our-self-driving-future-a78720818e99). Und so soll das selbstfahrende Pizza-Auto funktionieren: Man bestellt die Pizza und ein/e Angestellte/r deponiert sie in dem selbstfahrenden Lieferungsfahrzeug. Dieses findet dann selbstständig den Weg zu der angegebenen Adresse. Sobald das Auto mit der Pizza dort ankommt, kann die Pizza herausgenommen werden und das Auto fährt zurück zum Sitz des Lieferdienstes. Es ist nicht abwegig, dass wir tatsächlich selbstfahrende Pizza-Autos in naher Zukunft sehen werden, weil andere Unternehmen ins Rennen kommen. [Kürzlich hat sich Pizza Hut mit Toyota zusammengetan, um an einer eigenen Version eines autonomen Pizza-Lieferungsfahrzeugs zu arbeiten] (https://www.eater.com/2018/1/8/16865982/pizza-hut-toyota-self-driving-truck).
Wenn man die Medien verfolgt, ist man höchstwahrscheinlich vertraut mit den selbstfahrenden Autos von Tesla und Google. Dennoch ist angesichts des Preises eines Tesla-Autos vielleicht das selbstfahrende Auto eines Pizza-Lieferdienstes ein realitätsnäheres Beispiel. Es wurde in einer [Kooperation von Ford und der Pizza-Kette Dominos getestet](https://medium.com/self-driven/how-pizza-is-helping-us-design-our-self-driving-future-a78720818e99). So soll das selbstfahrende Pizza-Auto funktionieren: Man bestellt die Pizza und ein/e Angestellte/r deponiert sie in dem selbstfahrenden Lieferfahrzeug. Dieses findet dann selbstständig den Weg zu der angegebenen Adresse. Sobald das Auto mit der Pizza dort ankommt, kann die Pizza herausgenommen werden und das Auto fährt zurück zum Lieferdienst. Es ist nicht abwegig, dass es tatsächlich selbstfahrende Pizza-Autos in naher Zukunft geben wird, da auch andere Unternehmen mit Produkten ins Rennen gehen. [Kürzlich hat sich Pizza Hut mit Toyota zusammengetan, um an einer eigenen Version eines autonomen Pizza-Lieferfahrzeugs zu arbeiten] (https://www.eater.com/2018/1/8/16865982/pizza-hut-toyota-self-driving-truck).
Diese wohlbekannten Vorteile, die sich bei einem Pizza-Lieferdienst zeigen, lassen sich auch auf selbstfahrende Autos im Allgemeinen anwenden. Die meisten Verkehrsunfälle sind menschlichen Fehlern geschuldet. Es gibt einige Schätzungen, [dass selbstfahrende Autos die Anzahl Verkehrstoter um 90% reduzieren könnten](https://www.theatlantic.com/technology/archive/2015/09/self-driving-cars-could-save-300000-lives-per-decade-in-america/407956/?utm_source=SFTwitter). Leben zu retten ist etwas Wertvolles, das spricht also für selbstfahrende Autos. Außerdem führen sie möglicherweise zu weniger Autos auf der Straße und aufgrund der potentiellen Verbindungs- bzw. Kommunikationsfähigkeit der Autos untereinander zu einem besseren Verkehrsfluss. Davon würden Städte, Umwelt und Individuen profitieren, da dies letztendlich weniger verkehrsbedingte Schadstoffe (die zu den Auslösern von Krankheiten wie Asthma zählen) bedeutet.
Trotz der Vorteile von selbstfahrenden Autos müssen einige ethische Probleme diskutiert werden. Ähnlich wie in der Technologie der Militärroboter, die oben thematisiert wurde, besteht die Frage der Zuschreibung bzw. Verteilung von Verantwortlichkeiten. Wer ist verantwortlich, wenn ein selbstfahrendes Auto einen Unfall verursacht? Damit einher geht die Frage, was für Entscheidungsfähigkeiten wir einem solchen Auto zuschreiben wollen. Denkt man an eine kritische Verkehrssituation, z.B. eine Version des Straßenbahn-Szenarios, das wir in dem Abschnitt zu den Asimovschen Gesetzen behandelt haben: Stellt man sich hier eine Gruppe Menschen auf den Schienen geradeaus vor, müsste die Wahl dazwischen getroffen werden, ob man diese überfährt, nach links lenkt und eine Person überfährt oder nach rechts lenkt und gegen eine Wand steuert, wobei man die Insassen wohl verletzen würde. Dabei kommt natürlich die Frage auf, nach welchen Kriterien das autonome Fahrzeug entscheiden soll. Eine Option ist, ihm in solchen Situationen keine Entscheidungsmacht zuzuteilen und die Wahl dem/der Fahrer/in zu überlassen. Was ist aber, wenn diese Person nicht aufmerksam ist? Soll das Auto dann die Erlaubnis haben, eine Option zu wählen? Letzten Endes müssen wir uns selbst fragen, welches Risiko wir als Gesellschaft eingehen möchten und ob der Nutzen selbstfahrender Autos auf der Straße die Gefahren und Risiken überwiegt. Ein weiteres wichtiges und nicht zu vernachlässigendes Problem ist der mögliche Verlust von Arbeitsplätzen, der mit den selbstfahrenden Autos einher geht. [Laut den American Trucking Associations gibt es 3,5 Millionen LKW-Fahrer/innen in den USA](http://www.trucking.org/News_and_Information_Reports_Industry_Data.aspx). Man würde sie nicht mehr benötigen, wenn LKW allein fahren könnten. Dasselbe gilt für das selbstfahrende Fahrzeug des Pizza-Lieferdienstes, da es das menschliche Element im Lieferservice ersetzt.
In dem zusammenfassenden Abschnitt werden wir sehen, dass Roboter nicht nur unsere Arbeitsplätze einnehmen, sondern auch unsere Rechte.
Trotz der Vorteile von selbstfahrenden Autos müssen einige ethische Probleme diskutiert werden. Ähnlich wie in der Technologie der Militärroboter, die oben thematisiert wurde, besteht die Frage der Zuschreibung bzw. Verteilung von Verantwortlichkeiten. Wer ist verantwortlich, wenn ein selbstfahrendes Auto einen Unfall verursacht? Damit einher geht die Frage, was für Entscheidungsfähigkeiten wir einem solchen Auto zuschreiben wollen. Denken wir an eine kritische Verkehrssituation, z.B. an eine Version des Straßenbahn-Szenarios, das wir in dem Abschnitt zu den Asimovschen Gesetzen behandelt haben. Stellt man sich hier eine Gruppe Menschen auf den Schienen voraus vor, müsste die Wahl dazwischen getroffen werden, ob man diese überfährt, nach links lenkt und eine Person überfährt oder nach rechts lenkt und gegen eine Wand steuert, wobei man die Insassen vermutlich verletzen würde. Dabei kommt natürlich die Frage auf, nach welchen Kriterien das autonome Fahrzeug entscheiden soll. Eine Option ist, ihm in solchen Situationen keine Entscheidungsmacht zuzuteilen und die Wahl dem/der Fahrer/in zu überlassen. Was ist aber, wenn diese Person nicht aufmerksam ist? Soll das Auto dann die Erlaubnis haben, eine Option zu wählen? Letzten Endes müssen wir uns selbst fragen, welches Risiko wir als Gesellschaft eingehen möchten und ob der Nutzen selbstfahrender Autos auf der Straße die Gefahren und Risiken überwiegt. Ein weiteres wichtiges und nicht zu vernachlässigendes Problem ist der mögliche Verlust von Arbeitsplätzen, der mit den selbstfahrenden Autos einher geht. [Laut den American Trucking Associations gibt es 3,5 Millionen LKW-Fahrer/innen in den USA](http://www.trucking.org/News_and_Information_Reports_Industry_Data.aspx). Man würde sie nicht mehr benötigen, wenn LKW allein fahren könnten. Dasselbe gilt für das selbstfahrende Fahrzeug des Pizza-Lieferdienstes, da es das menschliche Element im Lieferservice ersetzt. In dem zusammenfassenden Abschnitt werden wir sehen, dass Roboter nicht nur unsere Arbeitsplätze einnehmen, sondern auch unsere Rechte.
## Ethischer Umgang mit Robotern?
## Ethische Behandlung von Robotern?
Zu Beginn dieses Kapitels wurde gesagt, dass Ethik nicht nur mit vertretbarem Verhalten gegenüber anderen Menschen und Tieren zutun hat, sondern heutzutage auch das Verhalten gegenüber künstlichen Produkten betrifft. Beispielsweise hat Saudi-Arabien im Oktober 2017 dem gebildeten, menschenartigen Roboter mit dem Namen Sophia Bürgerrechte gewährt. [Es ist der erste Roboter mit einer Staatsbürgerschaft weltweit](http://www.hansonrobotics.com/robot/sophia/). Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, dass wir anfangen sollten, über unseren Umgang mit Robotern nachzudenken und uns zu fragen, welche Rolle sie in unserer sozialen Welt spielen sollen. Müssen wir sie als Personen betrachten und ihnen Rechte einräumen? Schließlich betrachten wir Unternehmen als Personen und gewähren ihnen bestimmte Rechte. Ist es möglich, Roboter auf unethische Weise zu behandeln (z.B. indem man ihnen Schaden zufügt)? Wir werden künftig vermutlich mit diesen und ähnlichen Fragen konfrontiert werden. Dies ist umso wahrscheinlicher, wenn Roboter ein Niveau an Kultiviertheit erreichen, das uns die Unterschiede zwischen ihnen und uns überdenken lässt. Wir sollten also besser endlich damit anfangen, über diese Angelegenheiten nachzudenken, anstatt die technische Entwicklung aufzuarbeiten.
Zu Beginn dieses Kapitels wurde gesagt, dass Ethik nicht nur mit vertretbarem Verhalten gegenüber anderen Menschen und Tieren zutun hat, sondern heutzutage auch das Verhalten gegenüber künstlichen Produkten betrifft. Beispielsweise hat Saudi-Arabien im Oktober 2017 dem gebildeten, humanoiden Roboter namens Sophia Bürgerrechte gewährt. [Dies ist der erste Roboter mit einer Staatsbürgerschaft weltweit](http://www.hansonrobotics.com/robot/sophia/). Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, dass wir anfangen sollten, darüber nachzudenken, wie wir Robotern behandeln, und uns zu fragen, welche Rolle sie in unserer sozialen Welt spielen sollen. Müssen wir sie als Personen betrachten und ihnen Rechte einräumen? Schließlich betrachten wir auch Unternehmen als Personen und gewähren ihnen bestimmte Rechte. Auch stellt sich die Frage, ob es möglich ist, Roboter auf unethische Weise zu behandeln (z.B. indem man ihnen Schaden zufügt)? Wir werden künftig vermutlich mit diesen und ähnlichen Fragen konfrontiert werden. Dies ist umso wahrscheinlicher, wenn Roboter ein Niveau an Kultiviertheit erreichen, das uns die Unterschiede zwischen ihnen und uns überdenken lässt. Wir sollten also besser endlich damit anfangen, über diese Angelegenheiten nachzudenken anstatt die technische Entwicklung aufzuarbeiten.
[^1]: Es gibt zahlreiche exzellente Einführungen in das Feld der Roboterethik. Das Buch *Robot ethics: the ethical and social implications of robotics* (Lin, Abney \& Bekey 2012) ist eine sehr gute Einführung in die ethischen Probleme der Robotik. Kürzlich hat Spyros Tzaphestas (2016) eine Einführung in die Roboterethik veröffentlicht, die viele wichtige Thematiken abdeckt und der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich ist.
[^1]: Es gibt zahlreiche exzellente Einführungen in das Feld der Roboterethik. Das Buch *Robot ethics: the ethical and social implications of robotics* (Lin, Abney \& Bekey 2012) stellt eine sehr gute Einführung in die ethischen Probleme der Robotik dar. Kürzlich hat Spyros Tzaphestas (2016) eine Einführung in die Roboterethik veröffentlicht, die viele wichtige Thematiken abdeckt und der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich ist.
[^2]: Wenn Sie tiefer in die Geschichte der Automaten (wie wir Roboter heute nennen) eintauchen wollen, bietet sich *Sublime Dreams of Living Machines: The Automaton in the European Imagination* von Kang (2011) als intellektuelle Geschichte mechanischer Wesen an.
Der tschechische Autor Karel Čapek war der Erste, der den Begriff "Roboter" in seinem Stück "Rossum's Universal Robots" (1920) einführte. Interessanterweise versuchen die Roboter in diesem Stück, ihre menschlichen Meister zu übertreffen. Dies ist ein weiteres Beispiel, wie Olimpia in Fritz Langs Film oder der menschenartige Roboter in "Ex Machina", für unsere Besessenheit einerseits und unsere Angst vor unseren eigenen Schaffungen andererseits.
[^3]: Wenn Sie mehr über die Unterscheidung von Moral und Ethik erfahren wollen, ist eine Internetseite des BBC zu empfehlen, die sich der Frage ["Was ist Ethik" widmet](http://www.bbc.co.uk/ethics/introduction/). Wenn Sie tiefergehendes Material zu Ethik und ihren Theorien wünschen, konsultieren Sie bitte die [Internet Encyclopedia of Philosophy und ihren Beitrag zu Ethik](https://www.iep.utm.edu/ethics/).
[^3]: Wenn Sie mehr über die Unterscheidung von Moral und Ethik erfahren wollen, ist eine Internetseite des BBC zu empfehlen, die sich der Frage ["Was ist Ethik"](http://www.bbc.co.uk/ethics/introduction/) widmet. Wenn Sie tiefergehendes Material zu Ethik und ihren Theorien wünschen, konsultieren Sie bitte die [Internet Encyclopedia of Philosophy und ihren Beitrag zu Ethik](https://www.iep.utm.edu/ethics/).
[^4]: Wegen der [Risiken und moralischen Dilemmata](http://hir.harvard.edu/article/?a=14494), die in der Thematik der Militärroboter involviert sind, verlangen einige Leute – darunter Stephen Hawking und Elon Musk – ein [Verbot von "Killerrobotern"](https://www.technologyreview.com/s/539876/military-robots-armed-but-how-dangerous/).
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