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# Von Militärrobotern bis hin zu selbstfahrenden Pizza-Lieferdiensten
Dieses Kapitel gibt eine kurze Einleitung in Roboterethik und widmet sich einigen ethischen Aspekten der neuesten Robotertechnologie. Hierbei sollen nicht etwa definitive Antworten gegeben werden, vielmehr werden diese ethischen Aspekte vorgestellt.
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Es gibt zahlreiche exzellente Einführungen in das Feld der Roboterethik. Das Buch *Robot ethics: the ethical and social implications of robotics* (Lin, Abney \& Bekey 2012) ist eine sehr gute Einführung in die ethischen Probleme der Robotik. Kürzlich hat Spyros Tzaphestas (2016) eine Einführung in die Roboterethik veröffentlicht, die viele wichtige Thematiken abdeckt und der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich ist.
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Dieses Kapitel gibt eine kurze Einleitung in Roboterethik und widmet sich einigen ethischen Aspekten der neuesten Robotertechnologie. Hierbei sollen nicht etwa definitive Antworten gegeben werden, vielmehr werden diese ethischen Aspekte vorgestellt[^1] .
Kurz gesagt werden wir in diesem Kapitel Folgendes betrachten: (1) Im ersten Abschnitt werfen wir einen kurzen kulturhistorischen Blick auf unsere Obsession von künstlichen Kreaturen. (2) Wir wenden uns dann der Roboterethik zu und was es damit auf sich hat. (3) Wir sprechen einige ethische Aspekte der aktuellen Robotertechnologie an. Vor allem betrachten wir hier Militärroboter, selbstfahrende Autos sowie Roboter, die als Begleitung oder zur Pflege dienen.
......@@ -15,15 +9,8 @@ Kurz gesagt werden wir in diesem Kapitel Folgendes betrachten: (1) Im ersten Abs
### (1) Zunächst etwas Geschichte
Menschen sind seit Langem besessen von künstlichen Kreaturen. Denken wir nur einmal an Talos aus der griechischen Mythologie, der ein riesiger Bronzeroboter ist und vermutlich gut Feinde bekämpfen kann (im Jahre 400 v.Chr.). Dann gibt es natürlich noch den Golem aus der jüdischen Tradition, eine Kreatur bestehend aus nicht-organischem Material, wie z.B. Lehm, die durch Magie zum Leben erweckt wird. Ein weiteres Beispiel, das den Robotern ähnlicher ist, bringt uns Leonardo da Vinci, der einen mechanischen menschenartigen Ritter erschaffen hat (um 1490). Unsere Besessenheit von künstlichen Kreaturen allgemein und mechanischen Robotern im Speziellen ist nirgends offensichtlicher als in Film und Literatur. Um hier nur zwei historische Beispiele zu nennen: E.T.A. Hoffmans berühmte Geschichte "Der Sandmann" (1816), die eine künstliche Frau namens Olimpia herausbringt sowie unter den Filmen der Klassiker "Metropolis" von Fritz Lang, in dem die künstliche Kreatur Maria Unruhe stiftet. Natürlich könnten wir diese Liste fortführen bis wir zu den neuesten Folgen in der Popkultur gelangen und süße kleine Roboter wie Wall-E (2008) oder ausgeklügelte Mördermaschinen wie in dem Film "Ex Machina" (2014) aufzählen.
In Anbetracht unserer Obsession von künstlichen Kreaturen dürfte es also nicht überraschend sein, dass wir uns in einer Phase von technischer Entwicklung befinden, in der Vakuumroboter wie Roomba unsere Wohnungen putzen, selbstfahrende Autos in naher Zukunft auf die Straßen kommen und Pflegeroboter in Krankenhäusern oder Altenheimen eingesetzt werden.
In Anbetracht unserer Obsession von künstlichen Kreaturen dürfte es also nicht überraschend sein, dass wir uns in einer Phase von technischer Entwicklung befinden, in der Vakuumroboter wie Roomba unsere Wohnungen putzen, selbstfahrende Autos in naher Zukunft auf die Straßen kommen und Pflegeroboter in Krankenhäusern oder Altenheimen eingesetzt werden[^2] .
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Wenn Sie tiefer in die Geschichte der Automaten (wie wir Roboter heute nennen) eintauchen wollen, bietet sich *Sublime Dreams of Living Machines: The Automaton in the European Imagination* von Kang (2011) als intellektuelle Geschichte mechanischer Wesen an.
Der tschechische Autor Karel Čapek war der Erste, der den Begriff "Roboter" in seinem Stück "Rossum's Universal Robots" (1920) einführte. Interessanterweise versuchen die Roboter in diesem Stück, ihre menschlichen Meister zu übertreffen. Dies ist ein weiteres Beispiel, wie Olimpia in Fritz Langs Film oder der menschenartige Roboter in "Ex Machina", für unsere Besessenheit einerseits und unsere Angst vor unseren eigenen Schaffungen andererseits.
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### (2) Roboterethik
......@@ -33,13 +20,7 @@ Für dieses Kapitel soll allerdings eine simplere Klassifizierung dienen, die Ro
Dementsprechend kann Roboterethik also unterteilt werden in assistierende Roboterethik, militärische Roboterethik, usw.
Was ist also Roboterethik? Um dies zu beantworten, werfen wir zunächst einen Blick auf Ethik im Allgemeinen und gehen im Anschluss über zur Roboterethik. Obwohl in gewöhnlichen Kontexten Ethik und Moral austauschbar verwendet werden, ist es zumindest in der Pilosophie gebräuchlich, diese beiden zu unterscheiden. Moral bezieht sich auf die Sammlung von Normen und Werten, die Menschen halten, während Ethik die Erforschung von Moral und die Reflexion darüner darstellt. Einfach ausgedrückt bestimmt Ethik über richtigen und falschen Verhaltenskodex; also muss berücksichtigt werden, dass Ethik die Rechtfertigung unseres Kodexes betrifft. Das bedeutet, für oder gegen etwas Gründe vorzubringen. Also wenn wir z.B. sagen "Kinder zu schlagen ist falsch", geben wir ein normatives Urteil. Auf der anderen Seite ist es nicht genug, etwas als gut oder schlecht zu beurteilen. Wir müssen auch die Gründe (d.h. eine Rechtfertigung) angeben, aus denen wir den Verhaltenskodex als richtig oder falsch beurteilen.
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Wenn Sie mehr über die Unterscheidung von Moral und Ethik erfahren wollen, ist eine Internetseite des BBC zu empfehlen, die sich der Frage "Was ist Ethik" widmet \footnote{http://www.bbc.co.uk/ethics/introduction/}. Wenn Sie tiefergehendes Material zu Ethik und ihren Theorien wünschen, konsultieren Sie bitte die Internet Encyclopedia of Philosophy und ihren Beitrag zu Ethik \footnote{https://www.iep.utm.edu/ethics/}.
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Was ist also Roboterethik? Um dies zu beantworten, werfen wir zunächst einen Blick auf Ethik im Allgemeinen und gehen im Anschluss über zur Roboterethik. Obwohl in gewöhnlichen Kontexten Ethik und Moral austauschbar verwendet werden, ist es zumindest in der Pilosophie gebräuchlich, diese beiden zu unterscheiden. Moral bezieht sich auf die Sammlung von Normen und Werten, die Menschen halten, während Ethik die Erforschung von Moral und die Reflexion darüner darstellt. Einfach ausgedrückt bestimmt Ethik über richtigen und falschen Verhaltenskodex; also muss berücksichtigt werden, dass Ethik die Rechtfertigung unseres Kodexes betrifft. Das bedeutet, für oder gegen etwas Gründe vorzubringen. Also wenn wir z.B. sagen "Kinder zu schlagen ist falsch", geben wir ein normatives Urteil. Auf der anderen Seite ist es nicht genug, etwas als gut oder schlecht zu beurteilen. Wir müssen auch die Gründe (d.h. eine Rechtfertigung) angeben, aus denen wir den Verhaltenskodex als richtig oder falsch beurteilen[^3] .
Im traditionellen Sinne hat Ethik mit dem eigentlichen Verhaltenskodex gegenüber anderen menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen zutun. Allerdings schließt Ethik heutzutage auch die Reflexion über richtiges und falsches Handeln bzgl. der Umwelt ein und umfasst nun auch die Reflexion darüber, wie wir unsere Roboter behandeln sollten. Auf das Verhalten zu den von uns geschaffenen Kreaturen kommen wir im letzten Abschnitt zurück. Zunächst widmen wir uns der Roboterethik.
......@@ -66,14 +47,7 @@ Nur zum Vergnügen, hier noch zwei weitere Beispiele: Dubai stellte neulich eine
Trotz ihrer Fähigkeit, Menschen zu erschießen und trotz ihres gelegentlich einschüchternden Aussehens könnte die Anwendung von Militärrobotern einige nützliche Folgen haben, die die ethische Rechtfertigung ihres Einsatzes unterstützen. Z.B. können Militärroboter die Anzahl von Verletzten reduzieren, da weniger Menschen in den Krieg geschickt werden müssen. Natürlich lässt sich dieser Vorteil nur auf der Seite anwenden, die Militärroboter besitzt. Außerdem unterliegen Roboter nicht psychologischem Stress, wie es bei Menschen der Fall ist. In Anbetracht der Tatsache, dass viele Soldaten nach ihrer Rückkehr aus Kriegsgebieten an PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) leiden, scheint es eine gute Idee, diese Art von Leiden durch den Gebrauch von Robotern anstelle von Menschen zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Roboter keinen Emotionen wie Wut nachgeben und, anders als menschliche Soldaten, blind den gegebenen Befehlen gehorchen.
Trotz dieser (potentiellen) Vorteile müssen einige wichtige ethische Aspekte angesprochen werden: Eine der drängenden Fragen ist, ob Militärroboter die Autorität innehaben sollten, auf Menschen zu schießen, ohne dass ein Mensch darüber informiert ist. Dies ist besonders relevant, weil wir die Fähigkeit der Roboter sicherstellen müssen, zwischen Streitkräften und Zivilisten zu unterscheiden. Weiterhin könnte die Verfügbarkeit von Militärrobotern die Schwelle zu bewaffneten Konflikten senken. Denn hat man eine Gruppe Roboter, die für die eigene Seite kämpfen und somit keine menschlichen Verluste entstehen lassen (!), könnte dies die Motivation für bewaffnete Konflikte erhöhen. Im Zusammenhang damit steht das Problem der möglichen Bequemlichkeit im Verwenden von Robotern, wodurch die Haltung gefördert wird, dass Militärroboter die "technische Standardlösung" für Probleme werden und andere, friedvollere Lösungen außer Sicht geraten. Außerdem stellt sich die Frage, wie die Verantwortung zu verteilen ist, v.a. wenn ein Militärroboter Menschen verletzt, die nicht verletzt werden sollten. Wie bestimmen wir, wer für das Verhalten von Militärrobotern verantwortlich ist, insbesondere wenn sie autonom sind? Diese Angelegenheit ist sehr komplex, da wir die Vielzahl der beteiligten Rollen berücksichtigen müssen: Die Schöpfer des Roboters (inkl. IT-Unternehmen, die die Software herstellen sowie andere Forschungsinstitutionen) oder das Militär (z.B. die Leute in der Befehlskette wie Kommandeure und Soldaten). Vielleicht könnten wir aber auch dem Roboter selbst die Verantwortklichkeiten zuschreiben? Natürlich ist es nicht überraschend, dass Philosophen einiges zu diesem Thema zu sagen haben. Manche Autoren haben dafür plädiert, dass es unmöglich ist, die Verantwortung irgendeiner dieser Rollen zuzuteilen, wenn es um Militärroboter geht (z.B. Sparrow 2007). Andere Autoren hingegen haben genau diesen Weg zur Zuteilung dieser Verantwortung vorgeschlagen (z.B. Schulzke 2013).
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Wegen der Risiken und moralischen Dilemmata, die in der Thematik der Militärroboter involviert sind, verlangen einige Leute – darunter Stephen Hawking und Elon Musk – ein Verbot von "Killerrobotern"\footnote{https://www.technologyreview.com/s/539876/military-robots-armed-but-how-dangerous/}\footnote{http://hir.harvard.edu/article/?a=14494}.
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Trotz dieser (potentiellen) Vorteile müssen einige wichtige ethische Aspekte angesprochen werden: Eine der drängenden Fragen ist, ob Militärroboter die Autorität innehaben sollten, auf Menschen zu schießen, ohne dass ein Mensch darüber informiert ist. Dies ist besonders relevant, weil wir die Fähigkeit der Roboter sicherstellen müssen, zwischen Streitkräften und Zivilisten zu unterscheiden. Weiterhin könnte die Verfügbarkeit von Militärrobotern die Schwelle zu bewaffneten Konflikten senken. Denn hat man eine Gruppe Roboter, die für die eigene Seite kämpfen und somit keine menschlichen Verluste entstehen lassen (!), könnte dies die Motivation für bewaffnete Konflikte erhöhen. Im Zusammenhang damit steht das Problem der möglichen Bequemlichkeit im Verwenden von Robotern, wodurch die Haltung gefördert wird, dass Militärroboter die "technische Standardlösung" für Probleme werden und andere, friedvollere Lösungen außer Sicht geraten. Außerdem stellt sich die Frage, wie die Verantwortung zu verteilen ist, v.a. wenn ein Militärroboter Menschen verletzt, die nicht verletzt werden sollten. Wie bestimmen wir, wer für das Verhalten von Militärrobotern verantwortlich ist, insbesondere wenn sie autonom sind? Diese Angelegenheit ist sehr komplex, da wir die Vielzahl der beteiligten Rollen berücksichtigen müssen: Die Schöpfer des Roboters (inkl. IT-Unternehmen, die die Software herstellen sowie andere Forschungsinstitutionen) oder das Militär (z.B. die Leute in der Befehlskette wie Kommandeure und Soldaten). Vielleicht könnten wir aber auch dem Roboter selbst die Verantwortklichkeiten zuschreiben? Natürlich ist es nicht überraschend, dass Philosophen einiges zu diesem Thema zu sagen haben. Manche Autoren haben dafür plädiert, dass es unmöglich ist, die Verantwortung irgendeiner dieser Rollen zuzuteilen, wenn es um Militärroboter geht (z.B. Sparrow 2007). Andere Autoren hingegen haben genau diesen Weg zur Zuteilung dieser Verantwortung vorgeschlagen (z.B. Schulzke 2013)[^4] .
## Begleitroboter
......@@ -110,6 +84,14 @@ In dem zusammenfassenden Abschnitt werden wir sehen, dass Roboter nicht nur unse
Zu Beginn dieses Kapitels wurde gesagt, dass Ethik nicht nur mit vertretbarem Verhalten gegenüber anderen Menschen und Tieren zutun hat, sondern heutzutage auch das Verhalten gegenüber künstlichen Produkten betrifft. Beispielsweise hat Saudi-Arabien im Oktober 2017 dem gebildeten, menschenartigen Roboter mit dem Namen Sophia Bürgerrechte gewährt. [Es ist der erste Roboter mit einer Staatsbürgerschaft weltweit](http://www.hansonrobotics.com/robot/sophia/). Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, dass wir anfangen sollten, über unseren Umgang mit Robotern nachzudenken und uns zu fragen, welche Rolle sie in unserer sozialen Welt spielen sollen. Müssen wir sie als Personen betrachten und ihnen Rechte einräumen? Schließlich betrachten wir Unternehmen als Personen und gewähren ihnen bestimmte Rechte. Ist es möglich, Roboter auf unethische Weise zu behandeln (z.B. indem man ihnen Schaden zufügt)? Wir werden künftig vermutlich mit diesen und ähnlichen Fragen konfrontiert werden. Dies ist umso wahrscheinlicher, wenn Roboter ein Niveau an Kultiviertheit erreichen, das uns die Unterschiede zwischen ihnen und uns überdenken lässt. Wir sollten also besser endlich damit anfangen, über diese Angelegenheiten nachzudenken, anstatt die technische Entwicklung aufzuarbeiten.
[^1]: Es gibt zahlreiche exzellente Einführungen in das Feld der Roboterethik. Das Buch *Robot ethics: the ethical and social implications of robotics* (Lin, Abney \& Bekey 2012) ist eine sehr gute Einführung in die ethischen Probleme der Robotik. Kürzlich hat Spyros Tzaphestas (2016) eine Einführung in die Roboterethik veröffentlicht, die viele wichtige Thematiken abdeckt und der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich ist.
[^2]: Wenn Sie tiefer in die Geschichte der Automaten (wie wir Roboter heute nennen) eintauchen wollen, bietet sich *Sublime Dreams of Living Machines: The Automaton in the European Imagination* von Kang (2011) als intellektuelle Geschichte mechanischer Wesen an.
Der tschechische Autor Karel Čapek war der Erste, der den Begriff "Roboter" in seinem Stück "Rossum's Universal Robots" (1920) einführte. Interessanterweise versuchen die Roboter in diesem Stück, ihre menschlichen Meister zu übertreffen. Dies ist ein weiteres Beispiel, wie Olimpia in Fritz Langs Film oder der menschenartige Roboter in "Ex Machina", für unsere Besessenheit einerseits und unsere Angst vor unseren eigenen Schaffungen andererseits.
[^3]: Wenn Sie mehr über die Unterscheidung von Moral und Ethik erfahren wollen, ist eine Internetseite des BBC zu empfehlen, die sich der Frage ["Was ist Ethik" widmet](http://www.bbc.co.uk/ethics/introduction/). Wenn Sie tiefergehendes Material zu Ethik und ihren Theorien wünschen, konsultieren Sie bitte die [Internet Encyclopedia of Philosophy und ihren Beitrag zu Ethik](https://www.iep.utm.edu/ethics/).
[^4]: Wegen der [Risiken und moralischen Dilemmata](http://hir.harvard.edu/article/?a=14494), die in der Thematik der Militärroboter involviert sind, verlangen einige Leute – darunter Stephen Hawking und Elon Musk – ein [Verbot von "Killerrobotern"](https://www.technologyreview.com/s/539876/military-robots-armed-but-how-dangerous/).
## Weiterführende Literatur
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