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......@@ -26,7 +26,7 @@ Bezüglich der Unterscheidung zwischen Hochschulstrategien und Digitalisierungss
Von den 127 Dokumenten wurden 42 Dokumente als Digitalisierungsstrategien definiert. Diese lassen sich differenzieren in 20 IT-Strategien mit dem Fokus auf die Verbesserung der IT-Infrastruktur, 13 Digitalisierungsstrategien in der Lehre (inkl. E-Learning) und neun Digitalisierungsstrategien mit dem Fokus auf die gesamte Hochschule. Diese definitorischen Abgrenzungen dienen jedoch vor allem zur Komplexitätsreduktion und bedeuten nicht, dass IT-Strategien keine hochschulübergreifend relevanten Aussagen über die Anforderungen und Zielsetzungen von Forschung, Lehre und Verwaltung treffen.
Betrachtet man dabei die Erstellungsjahre und die Laufzeiten, fällt auf, dass E-Learning-Strategien die ältesten Strategien darstellen, wobei die älteste von 2004 ist.
Der Großteil der öffentlich zugänglichen Digitalisierungsstrategien und Digitalisierungsstrategien in der Lehre (13) wurde ab 2015 veröffentlicht. Die älteste IT-Strategie wurde 2009 veröffentlicht, die aktuellste 2018. Dabei ist zu berücksichtigen, dass einige Hochschulen darauf verweisen, dass eine zuvor bestehende E-Learning- oder IT-Strategie weiterentwickelt wurde. Damit ist keine Aussage über den ersten Zeitpunkt der strategischen Auseinandersetzung möglich.
Der Großteil der öffentlich zugänglichen Digitalisierungsstrategien und Digitalisierungsstrategien in der Lehre wurde ab 2015 veröffentlicht. Die älteste IT-Strategie wurde 2009 veröffentlicht, die aktuellste 2018. Dabei ist zu berücksichtigen, dass einige Hochschulen darauf verweisen, dass eine zuvor bestehende E-Learning- oder IT-Strategie weiterentwickelt wurde. Damit ist keine Aussage über den ersten Zeitpunkt der strategischen Auseinandersetzung möglich.
Übergreifend fällt auf, dass den Hochschulentwicklungsplänen ein klarer zeitlicher Rahmen zugrunde gelegt ist mit einer durchschnittlichen Laufzeit von vier bis fünf Jahren. Bei den Digitalisierungsstrategien wird oft kein zeitlicher Rahmen genannt.
Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Aktualität des Themas Digitalisierung einige Dokumente auch erst nach dem Erhebungszeitraum (bis 15.09.2018) bzw. nach der Projektlaufzeit von HEIDS (bis 31.12.2018) entstanden. Diese wurden nicht in die Analysegrundlage integriert. Eine Nacherhebung war aufgrund des Ausmaßes nicht möglich.
......@@ -41,7 +41,7 @@ Dabei zeigt sich, dass der Anteil zwischen 10% (Thüringen) und 60% (Bremen) lie
Eine Analyse der Digitalisierungsstrategien (inkl. IT-Strategien) ergab, dass keine der 39 kirchlichen Hochschulen über eine öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie verfügt. Der Grund dafür kann darin liegen, dass staatlich anerkannte kirchliche Hochschulen – wie auch staatlich anerkannte private Hochschulen – nicht unmittelbar verpflichtet sind, den landesweiten Hochschulentwicklungsplanungen zu folgen. Die Landeshochschulgesetze beziehen sich dabei auf spezifische rechtliche Regelungen für kirchliche Hochschulen wie bspw. das Staatskirchenrecht (vgl. [Wissenschaftsrat 2012: 69](https://collaborating.tuhh.de/itbh/hochschulentwicklung/webinhalte/blob/development/hochschulen/dokumente/Wissenschaftsrat_2012_Private_und_kirchliche_HS_aus_Sicht_der_Institutionellen_Akkreditierung.pdf), [Quelle](https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2264-12.pdf)). Staatlich anerkannte kirchliche Hochschulen existieren nur in 10 Bundesländern: Nordrhein-Westfalen (8), Baden-Württemberg (7), Bayern (7), Hessen (5), Rheinland-Pfalz (3), Sachsen (3), Berlin (2), Sachsen-Anhalt (2), Brandenburg (1) und Hamburg (1).
Die Angaben zu Digitalisierungsstrategien beziehen sich daher nur auf die öffentlich-rechtlichen Hochschulen pro Bundesland. Der höchste Anteil von Hochschulen, die eine öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie haben, findet sich in Sachsen-Anhalt (29%), Hamburg (28%) und Nordrhein-Westfalen (27%). In fünf Bundesländern (Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein) haben zwischen 20 - 26% der öffentlich-rechtlichen Hochschulen eine Digitalisierungsstrategie veröffentlicht. In vier Bundesländern (Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Saarland) hingegen hat dies keine einzige Hochschule getan.
Die Angaben zu Digitalisierungsstrategien beziehen sich daher nur auf die öffentlich-rechtlichen Hochschulen pro Bundesland. Der höchste Anteil von Hochschulen, die eine öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie haben, findet sich in Sachsen-Anhalt (43%), Brandenburg (38%) und Hamburg (28%). In fünf Bundesländern (Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein) haben zwischen 20 - 27% der öffentlich-rechtlichen Hochschulen eine Digitalisierungsstrategie veröffentlicht. In vier Bundesländern (Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Saarland) hingegen hat dies keine einzige Hochschule getan.
<img src="/static/img/HS_Digitalisierungsstrategie_aktualisiert.svg" width="" height="" alt="Hochschulen mit Digitalisierungsstrategien">
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