Commit 43606264 authored by Ann-Kathrin Watolla's avatar Ann-Kathrin Watolla
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<!-- Fallbeschreibung Baden-Württemberg -->
<p>In Baden-Württemberg gibt es aktuell 50 öffentlich-rechtliche und kirchliche Hochschulen, von denen zwei Hochschulen eine eigene, öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie besitzen.</p>
<h2 id="land">1 Landesstrategie Digitalisierung</h2>
<p>Die seit dem Jahr 2017 bestehende Landesstrategie <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Digitalisierungsstrategie-BW.pdf">Digitalisierungsstrategie der Landesregierung Baden-Württemberg</a>(digital@bw) wurde gemeinsam von allen Ministerien unter der Federführung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration entwickelt. Hochschulen werden dabei sowohl als Schwerpunktthema, als auch als Querschnittsthema behandelt. Innerhalb des Schwerpunktthemas Lernen@bw wird die Hochschullehre in der landesweiten E-Learning-Strategie (s.u.) und dem Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (s.u.) kontextualisiert. Bei den Querschnittsthemen sind Hochschulen unter Innovation und Forschung verortet. Der Fokus liegt auf der Forschung und der Kooperation mit der Wirtschaft.</p>
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<div class="panel">
<p>Die Digitalisierungsstrategie wurde im Juli 2017 als Gesamtstrategie des Bundeslandes veröffentlicht. Zwischen Januar und April 2017 stand dabei ein <a href="https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/mitmachen/lp-16/landesweite-digitalisierungsstrategie/digitalisierungsstrategie-wissenschaft-und-kultur/digitalisierungsstrategie/">öffentliches Beteiligungsportal</a> zu den bis dato erarbeiteten Strategiebereichen bereit. Die in der Digitalisierungsstrategie verankerten Schwerpunktthemen und Querschnittsthemen sind dabei nach <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/161213_Anlage_zu_PM_132_Digitalisierungsaktivit%C3%A4ten_der_Ressorts.pdf">Ressorts</a> aufgeschlüsselt:</p>
<ul>
<li>Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: “Den Nachwuchs gezielt auf die digitale berufliche Bildung vorbereiten”</li>
<li>Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: “Die Hochschulen dabei unterstützen, an der Gestaltung der Digitalisierungspotenziale aktiv mitzuwirken”</li>
<li>Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: “Die Potenziale der Digitalisierung als Nachhaltigkeitsmotor ausschöpfen”</li>
<li>Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration: “Die digitalen Potenziale in den Landkreisen, Städten und Gemeinden bei Verwaltung 4.0 heben”</li>
<li>Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: “Wir leiten eine neue Gründerzeit ein und schaffen mit der Initiative Wirtschaft 4.0 geeignete Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Wirtschaft”</li>
<li>Ministerium für Soziales und Integration: “Die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung für die Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in Baden-Württemberg nutzen”</li>
<li>Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: “Den ländlichen Raum zu einem Hotspot der digitalen Gesellschaft entwickeln und mit einem modernen digitalen Verbraucherschutz die Chancen der Digitalisierung nutzen”</li>
<li>Ministerium für Verkehr: “Baden-Württemberg zur Mobilitätsregion Nummer eins weiterentwickeln”</li>
<li>Ministerium für Justiz und für Europa: “Voraussetzungen für eine moderne und schnelle Kommunikation mit den Gerichten und Justizbehörden”</li>
<li>Ministerium für Finanzen: “Von der Steuer bis zum Hochbau – Digitalisierung gezielt und zukunftsweisend umsetzen und vorantreiben”</li>
</ul>
<p>Zudem wurde eine Webseite <a href="https://www.digital-bw.de">digital@bw</a> geschaffen, die über die Digitalisierungsaktivitäten berichtet, bspw. in Form von Berichten wie dem <a href="https://www.digital-bw.de/digitalisierungsbericht01/">1. Digitalisierungsbericht der Landesregierung</a>.</p>
<p>Die Schwerpunktthemen der Landesstrategie sind:</p>
<ul>
<li>Intelligente Mobilität der Zukunft</li>
<li>Digitale Start-ups: Treiber der Digitalisierung</li>
<li>Initiative Wirtschaft 4.0: Digitalisierung in der Fläche voranbringen</li>
<li>Lernen@bw: Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung</li>
<li>Digitale Gesundheitsanwendungen</li>
<li>Die Zukunft von Kommunen und Verwaltung ist digital</li>
</ul>
<p>Die Querschnittsthemen sind:</p>
<ul>
<li>Bei Forschung, Entwicklung und Innovation international an der Spitze</li>
<li>Schnelles Internet in Stadt und Land</li>
<li>Digitalisierung: Chance für Nachhaltigkeit und Energiewende</li>
<li>Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz im digitalen Zeitalter</li>
</ul>
<p>Hochschulen werden im Schwerpunktthema Lernen@bw als “digitale Talentschmieden” verortet. Dabei wird Bezug auf die E-Learning-Strategie (s.u.) und das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) (s.u.) genommen. Folgende Ziele werden laut <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Digitalisierungsstrategie-BW.pdf">Digitalisierungsstrategie</a> angestrebt:</p>
<ul>
<li>hochschulübergreifende Erstellung und Nutzung von digitalen Lehrmaterialien</li>
<li>gemeinsame Entwicklung von Kriterien und Standards zur gegenseitigen Anerkennung von Kursen</li>
<li>Stärkung der Medienkompetenz der Dozierenden</li>
<li>Entwicklung und Nutzung von skalierungsfähigen Qualifizierungsmodulen im landesweiten OER-Repositorium der Universität Tübingen</li>
<li>Förderung von Leuchtturmprojekten durch den Innovationsfonds „Teaching4Future Lehre digital&quot;</li>
</ul>
<p>Bei den Querschnittsthemen sind Hochschulen unter Innovation und Forschung verortet. Der Fokus liegt dabei auf der Forschung und der Kooperation mit der Wirtschaft mit folgenden Schwerpunkten:</p>
<ul>
<li>Science Data Centers: Daten zugänglich und nutzbar machen</li>
<li>Höchstleistungsrechnen und datenintensives Rechnen: komplexe Forschung und Unterstützung bei Simulationen und Auswertung großer Datenmengen für Unternehmen</li>
<li>gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Intelligente Systeme</li>
<li>Erforschung der Gesellschaft im digitalen Wandel</li>
</ul>
<p>Zusätzlich kommt Hochschulen Bedeutung in folgenden Zusammenhängen zu:</p>
<ul>
<li>Interdisziplinäre Forschungsverbünde zur Reflektion der Technikentwicklung</li>
<li>Vermittlung von Gründungskompetenz</li>
<li>Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge</li>
</ul>
</div>
<h2 id="forschung-lehre">2 Landesweite Hochschulstrategie in den Leistungsbereichen Forschung und Lehre</h2>
<p>Es gibt keine separaten Landesstrategien für die Bereiche Forschungs oder Lehre. Im Bereich Digitalisierung und Hochschulen liegen jeweils eine Landesstrategie zu <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/Anlagen_PM/2014/066_PM_Anlage_E-Science_Web.pdf">E-Science</a> und <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/publikationen/Broschuere_E-Learning.pdf">E-Learning</a> vor. Letztere ist ein Fachkonzept zum aktuellen Stand der Digitalisierung der Lehre, den Herausforderungen sowie strategischen Handlungsfeldern für die Hochschullehre. Es wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg 2015 gemeinsam mit Hochschulvertreter_innen im Rahmen des damaligen Hochschulforums Digitalisierung Lehre @ BW 2025 erarbeitet. Die 2014 von demselben Ministerium veröffentlichte E-Science-Strategie ist ein Fachkonzept zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Infrastruktur in Baden-Württemberg.</p>
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<div class="panel">
<h3 id="forschung">2.1 Forschung</h3>
<p>Es liegt kein separates Strategiepapier für eine Landes-Forschungsstrategie vor. Es wurden allerdings zum Teil besonders förderungswürdige Forschungsschwerpunkte festgelegt. In dem Dokument <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/Anlagen_PM/2014/066_PM_Anlage_E-Science_Web.pdf">E-Science – Wissenschaft unter neuen Rahmenbedingungen – Fachkonzept zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Infrastruktur in Baden-Württemberg</a> stellt Open-Access ein strategisches Handlungsfeld dar.</p>
<p>Zwar existiert bislang keine landesweite Forschungsstrategie, jedoch hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst strategische <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/forschung/forschungsfoerderung/strategische-forschungsschwerpunkte/">Forschungsschwerpunkte</a> definiert, die besonders gefördert werden:</p>
<ul>
<li>Bioökonomie</li>
<li>Elektromobilität und Fahrzeugleichtbau</li>
<li>Leichtbau</li>
<li>Energieforschung</li>
<li>Luft- und Raumfahrttechnik</li>
<li>Industrie 4.0</li>
<li>Medizinische Forschung und Medizintechnik</li>
</ul>
<h4 id="wissens--und-technologietransfer">2.1.1 Wissens- und Technologietransfer</h4>
<p>Es gibt keine separate Landesstrategie zum Wissens- und Technologietransfer. Die Rolle der Hochschulen in diesem Themenfeld ist in der Gesamtlandesstrategie vor allem unter Initiative Wirtschaft 4.0 (s.o.) beschrieben.</p>
<h4 id="open-access">2.1.2 Open Access</h4>
<p>2014 hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Verweis auf nationale Diskussionen und Empfehlungen das genannte <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/Anlagen_PM/2014/066_PM_Anlage_E-Science_Web.pdf">E-Science-Fachkonzept</a> veröffentlicht. Open-Access ist Teil der insgesamt fünf strategischen, ineinandergreifenden Handlungsfelder, die durch aus Hochschulmitgliedern bestehenden Arbeitsgruppen konzeptionell erarbeitet wurden:</p>
<ul>
<li>Lizenzierung: Innovationspotenzial und Perspektiven für die Lizenzierung von E-Medien und Software in Baden-Württemberg</li>
<li>Digitalisierung</li>
<li>Open Access: Neue Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Publizieren in Open Access an den Hochschulen in Baden-Württemberg</li>
<li>Forschungsdatenmanagement</li>
<li>Virtuelle Forschungsumgebungen</li>
</ul>
<p>Der Fokus bei Open Access liegt auf dem “BW-Open Access-Förderprogramm” mit drei Handlungsfeldern:</p>
<ul>
<li>Technische Infrastruktur für elektronisches Publizieren (grüner Weg)</li>
<li>Fonds für die Finanzierung von Open Access Publikationen (goldener Weg)</li>
<li>Geschäftsmodelle</li>
</ul>
<h3 id="lehre">2.2 Lehre</h3>
<p>Es gibt keine separate Landesstrategie zur Lehre. Neben der bereits erwähnten Strategie <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/publikationen/Broschuere_E-Learning.pdf">E-Learning – Strategische Handlungsfelder der Hochschulen des Landes Baden-Württemberg zur Digitalisierung in der Hochschullehre</a> bestehen allerdings mit dem <a href="http://www.hdz-bawue.de/">Hochschuldidaktikzentrum</a>, der <a href="http://www.hochschuldidaktik.net">Studienkommission für Hochschuldidaktik an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften</a> und dem <a href="https://www.hnd-bw.de/">Hochschulnetzwerks Digitalisierung der Lehre</a> relevante Netzwerke in diesem Bereich.</p>
<p>Seit 2001 existiert das <a href="http://www.hdz-bawue.de/">Hochschuldidaktikzentrum</a> (HZB), das die neun Universitäten und die sechs Pädagogischen Hochschulen gemeinsam mit einer Geschäftsstelle als Netzwerk führen. Mehr zur Historie findet man auf der <a href="https://www.hochschuldidaktik.uni-freiburg.de/ueberuns/historie">Webseite der Universität Freiburg</a>.</p>
<p>Analog besteht seit 1972 die <a href="http://www.hochschuldidaktik.net">Studienkommission für Hochschuldidaktik an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften</a> (GHD). Seit 1992 existiert die Geschäftsstelle in Karlsruhe. Sie besteht aus vom Senat gewählten Didaktikbeauftragten aller 21 staatlichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Im Rahmen der Arbeit wurden tausende Projekte gefördert, u.a. durch das <a href="https://books.google.de/books?id=UjzJDgAAQBAJ&amp;pg=PR7&amp;lpg=PR7&amp;dq=Gesch%C3%A4ftsstelle+der+Studienkommission+baden+w%C3%BCrttemberg+gr%C3%BCndung&amp;source=bl&amp;ots=Wpquvy-dmP&amp;sig=_sEPbRvhak-TttZrUkzhRzfoMuA&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwig6NneiMLeAhWLPFAKHS1RDQ4Q6AEwBnoECAYQAQ#v=onepage&amp;q=Gesch%C3%A4ftsstelle%20der%20Studienkommission%20baden%20w%C3%BCrttemberg%20gr%C3%BCndung&amp;f=false">18jährige Programm LARS</a>. Lehrende können über beide Netzwerke und deren Fortbildungen das „Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik&quot; erwerben.</p>
<p>Im Bereich Digitalisierung der Lehre hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg 2015 gemeinsam mit Hochschulvertreter_innen im Rahmen des damaligen Hochschulforum Digitalisierung Lehre@BW 2025 ein Fachkonzept zum aktuellen Stand der Digitalisierung der Lehre, den Herausforderungen sowie strategischen Handlungsfeldern für die Hochschullehre erarbeitet. Die <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/publikationen/Broschuere_E-Learning.pdf">E-Learning-Strategie</a> umfasst 66 Seiten.</p>
<p>Folgende strategische Handlungsfelder wurden dabei entwickelt:</p>
<ul>
<li>Entwicklung einer hochschulweiten E-Learning-Strategie</li>
<li>Ausbau und strategische Verankerung der lokalen Service-Einrichtungen und Infrastruktur</li>
<li>Hochschul(arten)übergreifende und landesweite Aktivitäten</li>
<li>Strategischer Arbeitskreis zur Digitalisierung der Lehre</li>
<li>Etablierung einer landesweiten Serviceeinrichtung</li>
<li>Anreize für Lehrende schaffen</li>
<li>Landesweites Qualifizierungsangebot: E-Learning Zertifikat</li>
<li>Landesweite Anlaufstelle für Rechtsberatung digitale Lehre</li>
<li>IT-Infrastruktur – Perspektiven für landesweite Kooperationen</li>
<li>Aufbau und Ausgestaltung hochschulübergreifender Studienprogramme, MOOCs und OER</li>
</ul>
<p>Dieses Fachkonzept kann als Grundlage für die Gründung des Hochschulnetzwerks Digitalisierung der Lehre (<a href="https://www.hnd-bw.de/">HND BW</a>) (s.u.) gesehen werden, das die landesweiten Aktivitäten bündelt.</p>
<p>Seit 2011 fördert zudem die Baden-Württemberg Stiftung, die Joachim Herz Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Rahmen des Programms <a href="https://www.bwstiftung.de/bildung/programme/hochschule/fellowships-fuer-innovationen-in-der-hochschullehre/#c2336">Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre</a> Lehrende bei der Entwicklung von Lehr- und Prüfungsformaten und lässt dieses auch <a href="https://www.bwstiftung.de/uploads/tx_news/Arbeitspapier_Nr._10_Fellowshipprogramm_final.pdf">wissenschaftlich begleiten</a>.</p>
</div>
<h2 id="planung">3 Hochschulentwicklungsplanung</h2>
<p>In dem Papier <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/Anlagen_PM/2015/Anlage_zu_PM_003_Hochschulfinanzierungsvertrag.pdf">Perspektive 2020 – Hochschulfinanzierungsvertrag des Landes Baden-Württemberg 2015-2020 – Vereinbarung des Landes Baden-Württemberg mit den Hochschulen des Landes Baden-Württemberg</a> ist Digitalisierung in der Hochschullehre kein Thema. Es wird jedoch darauf verwiesen, dass die Hochschulen Open-Access verankern. Im <a href="http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=HSchulG+BW&amp;psml=bsbawueprod.psml&amp;max=true&amp;aiz=true">Hochschulgesetz von Baden-Württemberg</a> ist die Entwicklung fünfjähriger Struktur- und Entwicklungspläne als Aufgabe der Hochschulen benannt.</p>
<div class="accordion">Mehr erfahren</div>
<div class="panel">
<p>Baden-Württemberg hat mit dem Hochschulfinanzierungsvertrag nach eigenen Angaben als erstes Bundesland die Empfehlung des Wissenschaftsrates umgesetzt und wird zwischen 2015-2020 die Grundfinanzierung der Hochschulen um 3% steigern. Im Hochschulfinanzierungsvertrag werden die Finanzierung festgeschrieben und allgemeine Ziele in folgenden Bereichen benannt:</p>
<ul>
<li>Gute Arbeit an den Hochschulen</li>
<li>Qualitative Weiterentwicklung des Hochschulsystems
<ul>
<li>Sicherstellung des Lehrangebots</li>
<li>Verbesserung des Studienerfolgs</li>
<li>Strategische Partnerschaften mit der Wirtschaft</li>
<li>Promotionsverfahren</li>
<li>Gleichstellung (u.a. Einrichtung einer hochschulartenübergreifende Arbeitsgruppe)</li>
<li>Open Access</li>
</ul></li>
<li>Strategiefähigkeit und Steuerung
<ul>
<li>Strategische Steuerung (Ermittlung von Erfolgsquoten, Prüfung der leistungsorientierten Mittelverteilung)</li>
<li>Rücklagenmanagement</li>
</ul></li>
<li>Energieeffiziente Hochschulen (Energie- und Flächenmanagement)</li>
</ul>
<p>Zudem werden zentrale Dimensionen benannt, die in der individuellen Ausgestaltung der Struktur- und Entwicklungspläne durch die Hochschulen berücksichtigt werden sollen:</p>
<ul>
<li>Lehre und Studium (inkl. Erfolgsquotenermittlung)</li>
<li>Forschung</li>
<li>wissenschaftlicher Nachwuchs</li>
<li>Gleichstellung</li>
<li>akademische Weiterbildung</li>
<li>Wissens- und Technologietransfer</li>
</ul>
<p>Querschnittsaufgaben sind die Verbesserung aller Mitarbeiter_innen sowie die Steigerung des Anteils von Frauen in der Wissenschaft sowie die Minimierung des Energieverbrauch.</p>
<p>Die inhaltliche Ausgestaltung liegt in der Verantwortung der Hochschulen.</p>
<p><strong>Individuelle Struktur- und Entwicklungspläne</strong></p>
<p>Die Hochschulen erarbeiten eigene Struktur- und Entwicklungspläne und veröffentlichen sie teilweise auf ihren Webseiten. Beispiele für die unterschiedlich aufgebauten Struktur- und Entwicklungspläne findet man auf der Seite der <a href="http://www.dhbw.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Broschueren_Handbuch_Betriebe/SEP_2015-2020.pdf">Dualen Hochschule Baden-Württemberg 2015-2020</a> und der <a href="https://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/forschung/Forschungssteckbriefe/STEPL_gesamt_final.pdf">Universität Ulm 2017-2021</a>.</p>
</div>
<p><em>Stand: 07.11.2018</em></p>
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