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...@@ -32,8 +32,7 @@ Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Aktualität des Themas ...@@ -32,8 +32,7 @@ Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Aktualität des Themas
#### 2.2 Verteilung der Hochschulstrategien nach Bundesland #### 2.2 Verteilung der Hochschulstrategien nach Bundesland
Nach der Anpassung des Samples und der Auswahl nur einer Strategie pro Hochschule ([siehe Konzept Hochschulebene](https://join.rz.tuhh.de/konzept_hochschulebene)) kann auch die Frage beantwortet werden, wie viele Hochschulen über eine öffentlich zugängliche Hochschulstrategie, jedoch keine Digitalisierungsstrategie verfügen. In den Bundesländern Bremen, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein) haben mindestens 40% der öffentlich-rechtlichen und kirchlichen Hochschulen eine öffentlich zugängliche Hochschulstrategie:
Dabei zeigt sich, dass der Anteil zwischen 10% (Thüringen) und 60% (Bremen) liegt. In fünf Bundesländern (Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein) haben mindestens 40% der öffentlich-rechtlichen und kirchlichen Hochschulen eine öffentlich zugängliche Hochschulstrategie, jedoch keine Digitalisierungsstrategie.
<img src="/static/img/HS_Hochschulstrategie_aktualisiert.svg" width="" height="" alt="Hochschulen mit Hochschulstrategien"> <img src="/static/img/HS_Hochschulstrategie_aktualisiert.svg" width="" height="" alt="Hochschulen mit Hochschulstrategien">
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Eine Analyse der Digitalisierungsstrategien (inkl. IT-Strategien) ergab, dass keine der 39 kirchlichen Hochschulen über eine öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie verfügt. Der Grund dafür kann darin liegen, dass staatlich anerkannte kirchliche Hochschulen – wie auch staatlich anerkannte private Hochschulen – nicht unmittelbar verpflichtet sind, den landesweiten Hochschulentwicklungsplanungen zu folgen. Die Landeshochschulgesetze beziehen sich dabei auf spezifische rechtliche Regelungen für kirchliche Hochschulen wie bspw. das Staatskirchenrecht (vgl. [Wissenschaftsrat 2012: 69](https://collaborating.tuhh.de/itbh/hochschulentwicklung/webinhalte/blob/development/hochschulen/dokumente/Wissenschaftsrat_2012_Private_und_kirchliche_HS_aus_Sicht_der_Institutionellen_Akkreditierung.pdf), [Quelle](https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2264-12.pdf)). Staatlich anerkannte kirchliche Hochschulen existieren nur in 10 Bundesländern: Nordrhein-Westfalen (8), Baden-Württemberg (7), Bayern (7), Hessen (5), Rheinland-Pfalz (3), Sachsen (3), Berlin (2), Sachsen-Anhalt (2), Brandenburg (1) und Hamburg (1). Eine Analyse der Digitalisierungsstrategien (inkl. IT-Strategien) ergab, dass keine der 39 kirchlichen Hochschulen über eine öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie verfügt. Der Grund dafür kann darin liegen, dass staatlich anerkannte kirchliche Hochschulen – wie auch staatlich anerkannte private Hochschulen – nicht unmittelbar verpflichtet sind, den landesweiten Hochschulentwicklungsplanungen zu folgen. Die Landeshochschulgesetze beziehen sich dabei auf spezifische rechtliche Regelungen für kirchliche Hochschulen wie bspw. das Staatskirchenrecht (vgl. [Wissenschaftsrat 2012: 69](https://collaborating.tuhh.de/itbh/hochschulentwicklung/webinhalte/blob/development/hochschulen/dokumente/Wissenschaftsrat_2012_Private_und_kirchliche_HS_aus_Sicht_der_Institutionellen_Akkreditierung.pdf), [Quelle](https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2264-12.pdf)). Staatlich anerkannte kirchliche Hochschulen existieren nur in 10 Bundesländern: Nordrhein-Westfalen (8), Baden-Württemberg (7), Bayern (7), Hessen (5), Rheinland-Pfalz (3), Sachsen (3), Berlin (2), Sachsen-Anhalt (2), Brandenburg (1) und Hamburg (1).
Die Angaben zu Digitalisierungsstrategien beziehen sich daher nur auf die öffentlich-rechtlichen Hochschulen pro Bundesland. Der höchste Anteil von Hochschulen, die eine öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie haben, findet sich in Sachsen-Anhalt (43%), Brandenburg (38%) und Hamburg (28%). In fünf Bundesländern (Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein) haben zwischen 20 - 27% der öffentlich-rechtlichen Hochschulen eine Digitalisierungsstrategie veröffentlicht. In vier Bundesländern (Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Saarland) hingegen hat dies keine einzige Hochschule getan. Die Angaben zu Digitalisierungsstrategien beziehen sich daher nur auf die öffentlich-rechtlichen Hochschulen pro Bundesland. Der höchste Anteil von Hochschulen, die eine öffentlich zugängliche Digitalisierungsstrategie haben, findet sich in Sachsen-Anhalt (43%), Brandenburg (38%) und Hamburg (28%). In fünf Bundesländern (Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein) haben zwischen 20 - 27% der öffentlich-rechtlichen Hochschulen eine Digitalisierungsstrategie veröffentlicht. In vier Bundesländern (Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Saarland) hingegen hat dies keine einzige Hochschule getan. Nach der Anpassung des Samples und der Auswahl nur einer Strategie pro Hochschule ([siehe Konzept Hochschulebene](https://join.rz.tuhh.de/konzept_hochschulebene)) wird auch deutlich, in welchen Bundesländern Hochschulen über eine öffentlich zugängliche Hochschulstrategie, jedoch keine Digitalisierungsstrategie verfügen: Es zeigt sich, dass der Anteil dieser Hochschulen zwischen 33% in Mecklenburg-Vorpommern und 60% in Bremen liegt.
<img src="/static/img/HS_Digitalisierungsstrategie_aktualisiert.svg" width="" height="" alt="Hochschulen mit Digitalisierungsstrategien"> <img src="/static/img/HS_Digitalisierungsstrategie_aktualisiert.svg" width="" height="" alt="Hochschulen mit Digitalisierungsstrategien">
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