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* [Einleitung](./tools/einleitung.md)
* [Etherpad](./tools/etherpad.md)
* [Wikis](./tools/wikis.md)
* [LaTeX](./tools/latex.md)
* [GitHub](./tools/github.md)
* [GitLab](./tools/gitlab.md)
* [Hypothesis](./tools/hypothesis.md)
* [Zotero](./tools/zotero.md)
* [LaTeX](./tools/latex.md)
* [Open Science Framework](./tools/osf.md)
## Literatur
* [Einleitung](./literatur/einleitung.md)
* [Zotero-Gruppe](./literatur/zotero.md)
* [Hypothesis](./tools/hypothesis.md)
## Meta
* [Kontakt](./meta/kontakt.md)
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Das Vorhaben, eine eigene GitLab-Instanz an der TUHH zu hosten, entstand im Rahmen des Projekts [*Hamburg Open Online University*](http://www.hoou.de/p/). Ausgehend von der Fragestellung, wie ein offener technischer Workflow für die Entwicklung und Publikation von [Open Educational Resources](https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Educational_Resources) aussehen könnte, wurden einige technische Komponenten zu einem größeren Konstrukt zusammengezogen (Dürkop, 2016). Dieses kann in Kürze so beschreiben werden:
* In GitLab werden Texte auf der Basis der Auszeichnungssprache [Markdown](https://de.wikipedia.org/wiki/Markdown) geschrieben.
* Die beteiligten Dateien (Textdateien, Konfigurationsdateien, Abbildungen) werden nach der Vorgabe eines [GitBooks](https://github.com/GitbookIO/gitbook) geordnet. GitBook zählt zu den [Static Site Generators](https://www.oreilly.com/ideas/static-site-generators). Das sind Programme, die aus einfachen Textdateien HTML-Seitenkonstrukte, PDFs und ePubs generieren können.
* Die beteiligten Dateien (Textdateien, Konfigurationsdateien, Abbildungen) werden nach der Vorgabe eines [GitBooks](https://github.com/GitbookIO/gitbook) geordnet. GitBook zählt zu den [Static Site Generators](https://www.oreilly.com/ideas/static-site-generators). Das sind Programme, die aus einfachen Textdateien HTML-Seitenkonstrukte, PDFs und ePubs generieren können[^1].
* Bei jedem Speichern einer Datei in GitLab wird das GitBook serverseitig neu generiert und auf einem Server der TUHH bereitgestellt. Damit ist ein kollaborativer Schreibprozess möglich, der alle Beteiligten stets zu vollständigen Teilhaber_innen des Quellcodes eines Werkes macht.
* Das entstehende Werk wird unter einer freien Lizenz, z.B. [Creative Commons](https://creativecommons.org/), veröffentlicht. Im Sinne des OER-Ansatzes können die Quelldateien nun rechtssicher und technisch einfach kopiert und weiterverarbeitet werden.
## Referenzen
* Dürkop, A. (2016, April 28). Entwicklung einer offenen technischen Infrastruktur für HOOU-Lernarrangements an der TUHH. Hamburg Open Online University. Projektblog, . Zugriff am 24.1.2017. Verfügbar unter: http://www.hoou.de/p/2016/04/28/entwicklung-einer-offenen-technischen-infrastruktur-fuer-hoou-lernarrangements-an-der-tuhh/
* [5 trends in open source documentation](https://opensource.com/article/16/12/yearbook-5-trends-open-source-documentation). Der Autor beschreibt den Einsatz von Git, Markdown und Static Site Generators für die kontinuierliche Entwicklung technischer Dokumentationen.
[^1]: Bei der vorliegenden Website handelt es sich ebenfalls um ein GitBook. Weitere Exemplare finden sich [auf der Seite des Services GitBook.com](http://gitbook.com/).
......@@ -4,7 +4,7 @@ Zwar lassen sich auch in GoogleDocs wissenschaftliche Artikel verfassen, die Mö
[LaTeX](https://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX) ist für viele Wissenschaftler_innen hier das Mittel der Wahl, erlaubt es doch das Setzen großer und komplexer Dokumente nahezu ohne Einschränkungen. Die Lernkurve für LaTeX ist groß, die Beschäftigung damit führt aber in der Regel zu einem Zuwachs an IT-Kompetenz und besserer Kenntnis des eigenen Rechners.
Für das gemeinsame Schreiben an LaTeX-Dokumenten gibt es einige Tools und Plattformen im Netz, die im folgenden kurz vorgestellt werden sollen.
Für das gemeinsame Schreiben an LaTeX-Dokumenten gibt es einige Tools und Plattformen im Netz, von denen zwei kurz vorgestellt werden sollen.
### ShareLatex
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# Open Science Framework
Das [Open Science Framework (OSF)](https://osf.io/) ist im Kontext dieses Workshops einen Blick wert, weil es sehr gut ausdrückt, was unter *Open Science* im digitalen Zeitalter verstanden werden kann. Unterhalten vom [Center for Open Science](https://cos.io/), das für "[...] openness, integrity, and reproducibility of scientific research"[^1] steht, bietet das OSF zahlreiche Tools und Techniken, die einen offenen und nachvollziehbaren Forschungsprozess möglich machen.
![Screenshot OSF Projektansicht](/abb/osf-projektansicht.png)
## Integrative Kollaboration
Das OSF bietet auf oberster Ebene *Projekte* zur Arbeitsorganisation. Es können beliebig viele *Contributors* eingeladen werden. Hierbei können auch Einstellungen zur Autorenschaft gemacht sowie Lese- und Schreibrechte vergeben werden.
Das OSF kennt auch den Begriff des *Forks*, also des Kopieren eines Projekts, um dann an der Kopie weiterzuarbeiten. Hier gibt es starke Ähnlichkeiten zu den Konzepten von [GitHub](../tools/github.md) und [GitLab](../tools/gitlab.md).
Den Fortschritt der gemeinsamen Arbeit an dem Projekt können die Beteiligten in einem [Wiki](../tools/wikis.md) festhalten. Beliebige Dateien können hochgeladen und geordnet werden.
Das OSF vereint viele Techniken unter einem Dach, die in den vorangegangenen Kapiteln angesprochen wurden. Es ist ein weiterer Hinweis auf die hohen Anforderungen im Umgang mit Tools und Konzepten des Digitalen, die gelernt und beherrscht werden müssen, um in Zukunft in der (offenen) Wissenschaftscommunity partizipieren zu können.
## Citizen Science und Crowdsourcing
Was andere im OSF tun, lässt sich auf der Seite [Explore](https://osf.io/explore/activity/) einsehen. Ein aktuelles Projekt (Zugriff: 05.02.2017) ist das "Women's March on Washington Archives Project", das Augenzeugenberichte und Bilddokumente vom [20.01.2017](https://www.womensmarch.com/) sammelt. An diesem Beispiel lässt sich zeigen, dass es auch Übergänge zu anderen sozialen Praktiken in der Wissenschaft gibt. Das Projekt ist darauf angewiesen, dass Beteiligte und Augenzeugen der Demonstration Daten zur Verfügung stellen, was mit den Konzepten von [Crowdsourcing](https://en.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing), aber auch [Citizen Science](https://de.wikipedia.org/wiki/Citizen_Science) beschrieben werden kann.
![Screenshot eines aktuellen Projekts im OSF, "Women's March on Washington Archives Project"](/abb/osf-womens-march-project.png)
## Referenzen
* Finke, P. (2014). Citizen Science : das unterschätzte Wissen der Laien. (E. Laszlo, Hrsg.) (Deutsche Erstausgabe.). München: Oekom-Verlag.
[^1]: [Center for Open Science](https://cos.io/), Footerbereich links
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