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# Open Source
# Freie und Open-Source-Software
Ein bedeutsamer Bezugspunkt ist die FLOSS-Bewegung, wenn es um aktuelle Formen der Zusammenarbeit geht. FLOSS steht für *Free/Libre Open Source Software* und fasst verschiedene divergierende Auffassungen von Softwareentwicklung und -veröffentlichung zusammen.
Ein bedeutsamer (historischer) Bezugspunkt ist die FLOSS-Bewegung, wenn es um aktuelle Formen der Kollaboration geht. FLOSS steht für *Free/Libre Open Source Software* und fasst verschiedene divergierende Auffassungen von Softwareentwicklung und -veröffentlichung zusammen.
## Freie Software
[Richard Stallmann](https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Stallman) kann zu den einflussreichsten Akteuren dieser Bewegung gezählt werden, und heute beziehen sich noch viele Programmier_innen und Wissenschaftler_innen in ihrem Handeln auf den Programmierer und [Philosophen](https://www.gnu.org/philosophy/), wenn es um [Open Access](../trends/openaccess.md), [Open Science](../trends/openscience.md) und Open-Source-Software geht.
Als Wissenschaftler am MIT arbeitete Stallmann in den 1970er Jahren in einer Arbeitsgruppe, die selbstverständlich alle Informationen und wissenschaftlichen Ergebnisse miteinander teilte. Stallmann war davon überzeugt, dass Programme und Daten allen zugänglich sein sollten. Verschiedene Ereignisse, die Sam Williams (2002) zusammengetragen hat, machten ihn zu einem vehementen Kämpfer für *Freie Software*. So war es vornehmlich die künstliche Verknappung von Softwarequelltexten, die Stallmann das [GNU-Projekt](https://www.gnu.org/) initiieren ließen. Zudem verfasste er die [GPL](https://www.gnu.org/licenses/#GPL), die die Idee des [Copyleft](https://www.gnu.org/licenses/#WhatIsCopyleft) in die Form einer Lizenz brachte. Denn große Unternehmen wie XEROX und AT&T waren es, die anfingen, Software nur noch binär auszuliefern, sodass weder das Lernen aus den Programmen noch das Verändern ihrer Funktion möglich war.
Als Wissenschaftler am MIT arbeitete Stallmann in den 1970er Jahren in einer Arbeitsgruppe, die selbstverständlich alle Informationen und wissenschaftliche Ergebnisse miteinander teilte. Stallmann war davon überzeugt, dass Programme und Daten allen zugänglich sein sollten. Verschiedene Ereignisse, die Sam Williams (2002) zusammengetragen hat, machten ihn zu einem vehementen Kämpfer für *Freie Software*. So war es vornehmlich die künstliche Verknappung von Softwarequelltexten, die Stallmann das [GNU-Projekt](https://www.gnu.org/) initiieren ließen. Zudem verfasste er die [GPL](https://www.gnu.org/licenses/#GPL), die die Idee des [Copyleft](https://www.gnu.org/licenses/#WhatIsCopyleft) in die Form einer Lizenz brachte. Denn große Unternehmen wie XEROX und AT&T waren es, die anfingen, Software nur noch binär auszuliefern, sodass weder das Lernen aus den Programmen noch das Verändern ihrer Funktion möglich war.
## Die Bedeutung von Stallmann für die Kollaboration
......@@ -20,8 +20,7 @@ Wichtig ist hier vielleicht noch zu erwähnen, dass der Begriff *Open Source* au
## Referenzen
* Berners-Lee, T. (1999). Weaving the Web: The Original Design and Ultimate Destiny of the World Wide Web by Its Inventor. (M. Fischetti, Hrsg.) (1. ed.). San Francisco, Calif. u.a.: HarperSanFrancisco [u.a.].
* Raymond, E.S. (1999). The Cathedral & the Bazaar: Musings on Linux and Open Source by an Accidental Revolutionary (1. Auflage). Beijing ; Cambridge, Mass: O’Reilly.
* Torvalds, L. & Diamond, D. (2003). Just for fun: wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte. Die Biographie des Linux-Erfinders (dtv) (3. Aufl., ungekürzte Ausg.). München: Dt. Taschenbuch-Verl.
* Williams, S. (2002). Free as in Freedom: Richard Stallman’s Crusade for Free Software. Sebastopol, Calif. : Farnham: O’Reilly. Zugriff am 4.2.2017. Verfügbar unter: http://www.oreilly.com/openbook/freedom/index.html
TODO: weitere Einführungsbücher
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