Commit 98852d39 authored by Axel Dürkop's avatar Axel Dürkop

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......@@ -71,6 +71,10 @@ Auf der folgenden Seite kann noch eine Nachricht eingetragen werden. Der MR wird
Die Autor_innen des Originalprojektes erhalten nun eine Nachricht über den Beitrag und können ihn integrieren. Vorher haben sie aber die Möglichkeit, die Qualität des Beitrags zu beurteilen und ihn ggf. mit einem Kommentar zurückzuweisen. Dieses Verfahren sichert in hohem Maße die Qualität von Quellcode und Texten.
## Beitragende
[Im Repository dieses Skripts](https://collaborating.tuhh.de/itbh/vortrag-kollaborieren-in-forschung-und-lehre/graphs/master) sind die Personen gelistet, die beigetragen haben. Vielen Dank!
## Referenzen
Diese Seite wurde in Anlehung an [die Anleitung der Django Girls](https://github.com/DjangoGirls/tutorial/blob/master/README.md) erstellt.
Diese Seite wurde in Anlehnung an [die Anleitung der Django Girls](https://github.com/DjangoGirls/tutorial/blob/master/README.md) erstellt.
......@@ -10,14 +10,14 @@ Kollaborieren in Lehre und Forschung hat zwei notwendige Bedingungen: Wollen und
Das bedeutet, dass Teilhabe an modernen Arbeitsprozessen in Forschung und Lehre nur denjenigen möglich ist, die souverän mit digitalen Werkzeugen, Arbeitsweisen und Formaten umgehen können. Versteht man Teilhabe dazu nicht nur als "Mitmachen", sondern auch als "Mitgestalten", wachsen die Anforderungen an die Ausbildung von Wissenschaftler_innen. Denn Können heißt dann nicht nur "bedienen" von Software, sondern auch "(Mit)entwicklung". Damit schließt sich dann der Kreis wieder zur [Open-Source-Bewegung](../trends/opensource.md).
## Welche Techniken muss ich kennen?
Auch diese Frage ist vor dem Hintergrund von Heises Postulat schwer zu beantworten. Allerdings ist zu beobachten, dass eine Technik für das Kollaborieren im großen Kontext von *Openness* immer wichtiger zu werden scheint: Die Arbeit mit [Git](https://git-scm.com/) und [GitHub](https://github.com/). Der Workshop arbeitet demzufolge auch darauf hin, ein grundsätzliches Verständnis für diese praxisorientierte (Kultur)technik des Teilens zu vermitteln.
## Welche Tools muss ich kennen?
Die Frage kann nicht abschließend beantwortet werden, da ständig neue Tools und Plattformen veröffentlicht werden, die meist einen kollaborativen Arbeitsstil unterstützen. Daher geht es eher um die Haltung zum Spielen und Experimentieren mit diesen Tools. Für diesen Workshop wurden einige ausgewählt, die exemplarisch zeigen sollen, wie offene und kollaborative Praktiken in Forschung und Lehre mit zeitgemäßen Tools aussehen können.
## Welche Techniken muss ich kennen?
Auch diese Frage ist vor dem Hintergrund von Heises Postulat schwer zu beantworten. Allerdings ist zu beobachten, dass eine Technik für das Kollaborieren im großen Kontext von *Openness* immer wichtiger zu werden scheint: Die Arbeit mit [Git](https://git-scm.com/) und [GitHub](https://github.com/). Der Workshop arbeitet demzufolge auch darauf hin, ein grundsätzliches Verständnis für diese praxisorientierte (Kultur)technik des Teilens zu vermitteln.
## Referenzen
* Heise, C. (2017). Von Open Access zu Open Science: Zum Wandel von wissenschaftlicher Kommunikation. Lüneburg: Leuphana. Zugriff am 4.2.2017. Verfügbar unter: http://live.offene-doktorarbeit.de/uebersicht
......@@ -14,7 +14,7 @@ Geht man nach Komfort, Design und Feature-Reichtum, schneiden die Tools von Goog
### Gruppenarbeit
Ein Etherpad begleitend zu einer Präsenzveranstaltung aufzusetzen, kann viele positive Effekte haben:
Ein Etherpad begleitend zu einer Präsenzveranstaltung einzusetzen, kann viele positive Effekte haben:
* kollaboratives Protokollieren und Dokumentieren der Sitzung
* einfaches Verbreiten von Links für Dozent_innen: Will die Lehrperson spontan die Teilnehmenden auf eine Website lenken, ruft sie die entsprechende Website im eigenen Browser auf und kopiert den Link ins Etherpad. Alle Teilnehmenden, die das Etherpad geöffnet haben, brauchen nun nur noch auf den Link zu klicken.
......@@ -32,7 +32,7 @@ Ein mittlerweile häufiger anzutreffendes Szenario für eine sehr offene Kollabo
* Die TUHH hostet [einen eigenen Etherpad-Dienst](https://laurana05.rz.tu-harburg.de/).
* Das [ZUM-Wiki](https://zumpad.zum.de/) ist im deutschsprachigen Raum ebenfalls eine verlässliche Instanz.
* Ethercalc ist nicht so häufig vertreten und kann z.B. [direkt beim Entwickler](https://ethercalc.net/#about) genutzt werden.
* Ethercalc ist als Dienst nicht so häufig vertreten und kann z.B. [direkt beim Entwickler](https://ethercalc.net/#about) genutzt werden.
## Tipps
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......@@ -26,7 +26,7 @@ Durch die zeichengenaue Verfolgung von Änderungen ermöglicht Git einen Grad an
## Wie lernen?
Wer mit Git arbeitet, weiß, dass die Lernkurve sehr steil sein kann. Ein Einstieg über die Weboberflächen ist dringend zu empfehlen, das sich in einem Lehr-/Lernsetting die Situation gut vermeiden lassen, in denen eine lokale Git-Installation zwingend notwendig ist.
Wer mit Git arbeitet, weiß, dass die Lernkurve sehr steil sein kann. Ein Einstieg über die Weboberflächen ist dringend zu empfehlen, da sich in einem Lehr-/Lernsetting die Situationen gut vermeiden lassen, in denen eine lokale Git-Installation zwingend notwendig ist.
Es wäre sinnvoll, wenn sich an der TUHH eine Arbeitsgemeinschaft findet, die die Arbeit mit Git zum Gegenstand hat und gemeinsam Fragen und Probleme klärt. Ein Ort im Netz könnte [die neue Lerncommunity der TUHH](https://community.tuhh.de/) sein.
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## GitLab an der TUHH
Das Vorhaben, eine eigene GitLab-Instanz an der TUHH zu hosten, entstand im Rahmen des Projekts [*Hamburg Open Online University*](http://www.hoou.de/p/). Ausgehend von der Fragestellung, wie ein offener technischer Workflow für die Entwicklung und Publikation von [Open Educational Resources](https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Educational_Resources) aussehen könnte, wurden einige technische Komponenten zu einem größeren Konstrukt zusammengezogen (Dürkop, 2016). Dieses kann in Kürze so beschreiben werden:
Das Vorhaben, eine eigene GitLab-Instanz an der TUHH zu hosten, entstand im Rahmen des Projekts [*Hamburg Open Online University*](http://www.hoou.de/p/). Ausgehend von der Fragestellung, wie ein offener technischer Workflow für die Entwicklung und Publikation von [Open Educational Resources](https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Educational_Resources) aussehen könnte, wurden einige technische Komponenten zu einem größeren Konstrukt zusammengezogen (Dürkop, 2016). Dieses kann in Kürze so beschrieben werden:
* In GitLab werden Texte auf der Basis der Auszeichnungssprache [Markdown](https://de.wikipedia.org/wiki/Markdown) geschrieben.
* Die beteiligten Dateien (Textdateien, Konfigurationsdateien, Abbildungen) werden nach der Vorgabe eines [GitBooks](https://github.com/GitbookIO/gitbook) geordnet. GitBook zählt zu den [Static Site Generators](https://www.oreilly.com/ideas/static-site-generators). Das sind Programme, die aus einfachen Textdateien HTML-Seitenkonstrukte, PDFs und ePubs generieren können[^1].
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......@@ -8,7 +8,7 @@ Das [Open Science Framework (OSF)](https://osf.io/) ist im Kontext dieses Worksh
Das OSF bietet auf oberster Ebene *Projekte* zur Arbeitsorganisation. Es können beliebig viele *Contributors* eingeladen werden. Hierbei können auch Einstellungen zur Autorenschaft gemacht sowie Lese- und Schreibrechte vergeben werden.
Das OSF kennt auch den Begriff des *Forks*, also des Kopieren eines Projekts, um dann an der Kopie weiterzuarbeiten. Hier gibt es starke Ähnlichkeiten zu den Konzepten von [GitHub](../tools/github.md) und [GitLab](../tools/gitlab.md).
Das OSF kennt auch den Begriff des *Forks*, also des Kopierens eines Projekts, um dann an der Kopie weiterzuarbeiten. Hier gibt es starke Ähnlichkeiten zu den Konzepten von [GitHub](../tools/github.md) und [GitLab](../tools/gitlab.md).
Den Fortschritt der gemeinsamen Arbeit an dem Projekt können die Beteiligten in einem [Wiki](../tools/wikis.md) festhalten. Beliebige Dateien können hochgeladen und geordnet werden.
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# Wikis
[MediaWiki](https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki) ist der Klassiker unter den vielen Softwareprojekten für Wikis. Die Wikipedia und alle anderen Unterwikis der [Wikimedia Foundation](https://www.wikimedia.de/wiki/%C3%9Cber_uns) werden damit betrieben.
[MediaWiki](https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki) ist der Klassiker unter [den vielen Softwareprojekten für Wikis](https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Wiki-Software). Die Wikipedia und alle anderen Unterwikis der [Wikimedia Foundation](https://www.wikimedia.de/wiki/%C3%9Cber_uns) werden damit betrieben.
Wikis sind für die kollaborative Verstetigung von Wissen sehr gut geeignet. Man kann sie sowohl in der Lehre als auch in Forschungsprojekten einsetzen, um allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen, Daten, Workflowbeschreibungen u.ä. zusammenzutragen.
......@@ -12,7 +12,7 @@ Die Wikipedia hat immer noch den Ruf, unseriös für den Wissenschaftskontext zu
Wenn es darum geht, Wikiarbeit zu lernen, muss es also nicht sofort eine eigene Installation eines Wikis sein. Lehrende können mit ihren Studierenden auch gleich in der Öffentlichkeit agieren und Einträge in der Wikipedia oder ähnlichen Wikis verändern, verbessern, ergänzen.
Die Erfahrung zeigt aber, dass Studierende oftmals Sorge haben, etwas von sich preis zu geben, dass sie noch nicht sicher können oder wissen. Daher sollten Lehrende behutsam an diese Form der Kollaboration heranführen.
Die Erfahrung zeigt aber, dass Studierende oftmals Sorge haben, etwas von sich preis zu geben, das sie noch nicht sicher können oder wissen. Daher sollten Lehrende behutsam an diese Form der Kollaboration heranführen.
## Wikis in GitHub und GitLab
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......@@ -6,5 +6,5 @@ Für den Bereich Forschung ist das Buch "Opening Science" von Bartling & Friesik
## Referenzen
* Dürkop, A. & Ladwig, T. (2016). Neue Formen der Koproduktion von Wissen durch Lehrende und Lernende (Arbeitspapier Nr. 24). Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. Zugriff am 5.2.2017. Verfügbar unter: https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/HFD_AP_Nr24_Trendpapier_Koproduktion_von_Wissen.pdf
* Bartling, S. & Friesike, S. (Hrsg.). (2014). Opening Science. Cham: Springer International Publishing. Zugriff am 7.2.2017. Verfügbar unter: http://link.springer.com/10.1007/978-3-319-00026-8
* Dürkop, A. & Ladwig, T. (2016). Neue Formen der Koproduktion von Wissen durch Lehrende und Lernende (Arbeitspapier Nr. 24). Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. Zugriff am 5.2.2017. Verfügbar unter: https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/HFD_AP_Nr24_Trendpapier_Koproduktion_von_Wissen.pdf
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